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Arsenthese
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HKDW
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Anmeldedatum: 10.03.2004
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BeitragVerfasst am: Do, 10. November 2005 8:28 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Die Grundidee war doch dass Napoleon schleichend mit Arsen vergiftet wurde und nicht schnell, deswegen ja auch die Arsenanreicherung in den Haaren, wie gesagt, ich denke auch dass Napoleon kein Arsen bewußt zu sich genommen hat, weder als Schmerzmittel noch an sonst was.

Es sind auch schon Leute an rein pflanzlichen Mitteln akut verstorben, aber das ist ein anderes Thema.

Die Arsentheorie ist bei genauen Hinsehen nicht zu halten, verkauft sich aber gut und bringt das kreuz der Ehrenlegion - et voila - Geschichtsbücher sind Lügenbücher.

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Hony soit qui mal y pense
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Georgina
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Anmeldedatum: 16.03.2004
Beiträge: 829
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BeitragVerfasst am: Do, 10. November 2005 9:53 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Überdosierung von homöpathischen Medikamenten?
Wie geht das bitte? Wenn, dann doch nur mit einer ganz niedrigen Potenzierung.

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Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.
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Mephisto
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Beiträge: 1030
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BeitragVerfasst am: Do, 10. November 2005 10:27 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr,

Soweit ich mich erinnere, sagt Forshuvud dass die Mandelmilch mit Bittermandeln als Gewürz versetzt war.
Bittermandel enthält kleine Mengen Arsen.
Die wiederum soll im Magen des Patienten eine Chemische Reaktion hervorgerufen haben mit den Mittelchen, die N zuvor genommen hat (Antimonvergiftung).
Der natürliche Brechreiz soll durch die vorherige Antimonbehandlung unterdrückt worden sein.
Die Antimonbehandlung hat angeblich mit künstlich hervorgerufenem Erbrechen die Spuren des zuvor regelmässig und in kleinen Dosen verabreichte Arsen vernichtet.
So die reine Theorie.
Ich kann das gerne nochmal genau nachlesen, wenns wen interessiert.

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Gruss
Mephisto

"Zum Sehen geboren, // Zum Schauen bestellt."
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westf.Landwehrmann
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Beiträge: 95
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BeitragVerfasst am: Fr, 11. November 2005 19:04 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Leutz,

dank euch...jetzt ist meine Frage beantwortet(.:
Bitte weiter diskutieren(((.: Bin gespannt was bei rum kommt?

Sonja

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Mit Gott, Für König und Vaterland
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HKDW
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Beiträge: 1384

BeitragVerfasst am: Fr, 11. November 2005 22:17 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Napoleon wurde ja mit höchst kurioser Arznei behandelt, die wahrscheinlich noch giftiger als Arsen war, dazu gibt es auch Bücher, leider hab ich mir die nicht notiert, Bruno Neckearts ist da der Kenner.
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Hony soit qui mal y pense
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gnlwth
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Beiträge: 440
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BeitragVerfasst am: Fr, 11. November 2005 23:37 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

zum Thema fand ich soeben dies: http://www.collasius.org/WINKLE/04-HTML/napoleon.htm,
weiss aber nicht, wie ich diese Quelle einzuordnen habe.

Stimmt es eigentlich, dass Napoleon Epileptiker war? Das habe ich nun schon oefter gelesen (auch Talleyrand soll einmal Zeuge eines Anfalls geworden sein) -

Schoenen Gruss,
Gnlwth

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Berit
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BeitragVerfasst am: Sa, 12. November 2005 14:02 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das auch schon oft gelesen das Napoleon Epileptiker war, aber Constant streitet es in seinen Memoiren ab und er muss es ja am ehesten gewusst haben da er ja ständig in der Nähe des Kaisers war.
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Napoleon Bonaparte
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Georgina
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Beiträge: 829
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BeitragVerfasst am: Mo, 14. November 2005 10:13 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der Epilepsie stimmt ziemlich sicher nicht. Der Epileptiker war Cäsar (vielleicht wurde Napoleon deshalb die Krankheit der Götter zugeschrieben) und Talleyrand kein Arzt.
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lkw
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BeitragVerfasst am: So, 23. April 2006 16:07 Beitrag speichern    Titel: Meinung von Jörg Meidenbauer Antworten mit Zitat

franz. Wissenschaftler fanden 2001 eine absolut tödliche Konzentration von 38 Nanogramm in einer Locke vom Imperator;

Wie kam es zum positiven Haartest:

entgegen der Theorien der unbeabsichtigen Vergiftung:

wie z.B durch ; Arsen als Konservierungsmittel,
benutzt um die Lebensmittel während der langen Überfahrt
haltbar zu machen oder enthalten im Trinkwasser

oder

;Arsen als Zusatzstoff in grüner Tapetenfarbe "Scheelen
Grün", angeblich hat der Kaiser schlecht gelüftet Laughing

sprechen die niedrigen Dosen und können den 38 mal
tödlichen Gehalt nicht erklären!

spricht einiges für die banale Erklärung der DIREKTEN Konservierung der Locke des Kaisers!

Quelle: Lexikon der Geschichtsirrtümer aus dem Eichbornverlag

Gruss LKW

und schönen Sonntag nach der ärgerlichen Woche...........
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~*Josephine*~
Enfant de Troupe
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Beiträge: 1
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BeitragVerfasst am: Sa, 29. Juli 2006 17:37 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Könnte es nicht auch sein, dass er an Krebs UND einer Vergiftung zugleich gestorben ist?!
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Zenaide
Cantinière
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Beiträge: 5
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Mi, 13. September 2006 11:17 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Tip ist auch, dass er Magenkrebs gehabt hat und eventuell noch eine chronische Hepatitis, die er sich vielleicht schon bei einem seiner Feldzüge eingefangen hat.
Die Leiche ist unter anderen auch wegen der hohen Arsenkonzentration in seinem Körper so gut erhalten gewesen. Doch zum Vergiften mit Arsen hat es nicht gereicht.
Unter anderem wies auch der Leichnam der Albine de Montholon dieselben Arsenkonzentrationen auf und war ebensogut erhalten. Das habe ich in mal in 'Le Monde' gelesen.
Im übrigen waren hohe Arsen und auch Bleikonzentrationen zur damaligen zeit nichts unübliches. Viele Farben waren mit Arsen angemischt um sie haltbarer zu machen.
Napoleon wird immer als sehr blaß beschrieben, obwohl er sich ja viel an der frischen Luft aufgehalten hat. Dies könnte eventuell ein Hinweis auf eine progrediente Bleivergiftung sein, die auf Dauer eine Anämie hervorruft.

Bonjour,
Zenaide

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Monsieur N.
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