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Napoleon - ein ernster Mensch?
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HKDW
Chef de Bataillon
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Anmeldedatum: 10.03.2004
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BeitragVerfasst am: Mo, 8. August 2005 20:36 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Lest doch mal den Odeleben, eine Primärquelle, dazu auch noch in Deutsch, der hervorragende Beobachtungen über Napoleon und dessen Umgebung bringt.
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Hony soit qui mal y pense
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Berit
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Beiträge: 474
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BeitragVerfasst am: Di, 9. August 2005 8:16 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

@HKDW

Danke, für den Tipp. Leider kostet das Buch € 230,-. Sad Unerschwinglich für mich.

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"Nicht diejenigen sind zu fürchten, die anderer Meinung sind, sondern diejenigen, die anderer Meinung sind, aber zu feige, es zu sagen."

Napoleon Bonaparte
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HKDW
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Beiträge: 1384

BeitragVerfasst am: Di, 9. August 2005 12:45 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Das hat es auch vor Jahren als re - print gegeben, damals spottbillig, also weitersuchen, der Re- print muss billiger sein, ansonsten eine sehr gute Quelle über das Wesen Napoleons, der ab und zu Italienisch spricht oder auch Liedchen trällert, sehr facettenreich.
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Hony soit qui mal y pense
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Marie
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Beiträge: 235

BeitragVerfasst am: Di, 9. August 2005 15:41 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Napoleon hat immer gesungen - laut und falsch - wenn er gut gelaunt war.

Lg,
Marie Very Happy

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Solltest Du jemals aufhören mich zu lieben vergiss nicht, dass ich Dich immer lieben werde (Marie Walewska 1807)
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Barclay de Tolly
Soldat
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Beiträge: 25
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BeitragVerfasst am: Di, 9. August 2005 19:05 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="HKDW"]Lest doch mal den Odeleben, eine Primärquelle, dazu auch noch in Deutsch, der hervorragende Beobachtungen über Napoleon und dessen Umgebung bringt.[/quote]

Wow, toller Tipp !
Berit, wenn Du keinen Reprint findest,
schau in Bibliotheken, in Deutschland hat es zB die UB Tübingen
(zum Dortlesen).
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Berit
Lieutenant
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Beiträge: 474
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: Di, 9. August 2005 20:18 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Barclay de Tolly hat Folgendes geschrieben:
Berit, wenn Du keinen Reprint findest,
schau in Bibliotheken, in Deutschland hat es zB die UB Tübingen
(zum Dortlesen).


Danke, für den Tipp. Mal schauen, ob ich da was finde.

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Napoleon Bonaparte
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Georgina
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BeitragVerfasst am: Mi, 10. August 2005 10:50 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

admin hat Folgendes geschrieben:

Hallo Georgina,
hast Du Lust, diese Rezensionen auf der entsprechenden Seite von Napoleon Online zu veröffentlichen? Würde mich freuen ... natürlich auch an Dich das nicht beendete Angebot, Beiträge (z.B. Portraits N.) zu veröffentlichen Wink
LMarkus


Dann schicke ich Dir die Besprechung/en halt per e-mail, ich nehme mal an dass Barclay de Tolly und Bagration den Tarle ja schon gelesen haben (wegen ihrer Pseudonyme). Möchte nur hinzufügen nichts gegen Wilms, aber Tarle und Lefebvre sind was N-Biographien betrifft bis jetzt meine Favoriten.
Was die Portraits angeht: ich stecke noch mitten in dem (ausgesprochen umfangreichen) Buch von Kircheisen über Abbildungen von Napoleon, der das dementsprechende Buch von Masson verwertet hat). "Napoleon in der Karikatur" ist in diesem Zusammenhang auch ganz interessant. Wenn man das Thema kritisch beleuchten soll, reicht es nicht Bilder einzuscannen, man braucht auch beschreibende Literatur (z.B. Memoiren) Möchte aber von vornherein sagen, dass es relativ wenige Abbildungen von N gibt, die man wirklich als authentisch und ähnlich bezeichnen kann - das Lieblingsbild von HK (N auf der Bellerophon) dürfte allerdings NICHT dazu gehören Wink

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HKDW
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Beiträge: 1384

BeitragVerfasst am: Sa, 13. August 2005 17:32 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Den Odeleben gibt es für 36.90 € bei Gerson
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Hony soit qui mal y pense
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ICh
Gast





BeitragVerfasst am: So, 27. November 2005 17:37 Beitrag speichern    Titel: Napoleon Antworten mit Zitat

Weiss irgend jemand wieso Napoleon auf die insel Elba verbannt wurde?
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Georgina
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BeitragVerfasst am: Mo, 28. November 2005 11:03 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Das wwar keine Verbannung sondern ein Exil nach der ersten Abdankung. Elba war s(ein) souveränes Fürstentum.
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Georgina
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BeitragVerfasst am: Mo, 22. Mai 2006 16:35 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Georgina hat Folgendes geschrieben:
Ich gebe da Glnwth recht, Malkovich war großartig (wie immer) eine wunderbare Darstellung eines Rokokoschurken/wirklich zum Fürchten, aber kein Talleyrand. (Er wäre ein fantastischer Richelieu - um bei dubiosen Geistlichen zu bleiben). Um besser als Depardieu in dieser Serie zu sein, gehörte allerdings nicht viel dazu, so schlecht war der selten. Wie gesagt der einzige der's wirklich getroffen hat war Heino Ferch als Caulaincourt.
Ansonsten - ich kann den Vierteiler (hab ich als Video) nicht mehr sehen, ich habe das Gefühl der wird von mal zu mal schlechter. Evil or Very Mad

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Laquay André
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BeitragVerfasst am: Do, 29. Juni 2006 10:02 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss mal zu verschiedenen Dingen was schreiben:

Die Etikette
N. führte für einen Hof eine Etikette ein, zu einem Zeitpunkt als diese zusehends als antiquiert empfunden wurde, an allen Höfen. Eine Betrachtung des englischen Hofes zum Vergleich darf für den Interessierten nicht ausbleiben. (Sich dem Volke ähnlicher zu kleiden, wurde dort selbst den Herzögen empfohlen! Auch Tuchfräcke bei Hofe schon in den 1790ern!)
Scheinbar meinte N. diese Etikette nötig zu haben, um mit den anderen Höfen in Kontakt zu treten.
Die Auftritte der meisten seiner Marschälle setzten diesen Hof allerdings mit seiner Etikette eher der Lächerlichkeit aus. Selbst N. betrachtete seinen eigenen Hof, nach meiner Erfahrung nicht ganz ernst und führte ihn ad absurdum. Das mit der "Scheiße in Seidenstrümpfen" passt sehr gut dazu. N. konnte vielleicht auch unterbewusst nie verwinden, nicht die angemessene Ausbildung als Adeliger, der er ja war, erhalten zu haben, die notwendig gewesen wäre, um einem solchen Hof vorzustehen.
Die außenpolitischen Auswirkungen an der Wende zwischen zwei Zeitaltern, wobei die Gestrigen zur ablaufenden Epoche und ihren Merkmalen hielten, sind daher vielleicht auch wert, näher betrachtet zu werden.

Zurückhaltung - Ausbrüche

Vergleicht man nun verschiedene Herscher des 18.Jh. miteinander so wird man leicht feststellen, dass die Faux-Pas eines N. durchaus keine Seltenheit waren. FWI verhielt sich oftmals ebenso ungebührlich, sein Geiz kompomittierte den preußischen Hof und seine Launen sorgten für einen entscheidenden Bruch zwischen England und Preußen, welcher Zeit seines Lebens nicht mehr zu kitten war und entscheidende Auswirkungen haben sollte (Beleidigung des engl. Ministers in Berlin Mr. Hotham).
FII ließ sich ebenso zu Äußerungen hinreißen, welche nicht mehr zu revidieren waren und für beständige schlechte Beziehungen zu verschiedenen Staaten sorgen musste.
Hätte nicht Talleyrand Einfluss nehmen können, wenn N. irgendwelchen Unsinn meinetwegen über die Königin von Preußen erzählte? Mussten diese Dummheiten nicht auch, vielleicht nicht zu unterschätzen, für den Unwillen der Monarchien verantwortlich sein, ihn, wenn man ihn schlagen konnte, als Kaiser zu belassen?

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gnlwth
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BeitragVerfasst am: Fr, 30. Juni 2006 12:56 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag,

Zitat:
Hätte nicht Talleyrand Einfluss nehmen können, wenn N. irgendwelchen Unsinn meinetwegen über die Königin von Preußen erzählte?


Auf Napoleon nicht, denn seit 1806/7 liess Talleyrands Einfluss auf ihn ziemlich nach. Ansonsten war er aber vermutlich den halben Tag lang damit beschaeftigt, die Fauxpas seines Chefs wieder auszubuegeln.
Napoleons "Minderwertigkeitskomplexe" bezueglich der aristokratischen Erziehung alten Stils trug ja auch nicht unbedingt dazu bei, sein Verhaeltnis zu Talleyrand (der die alte Hoeflichkeit (Hoeflichkeit im wahrsten Sinne des Wortes!) ja eben meisterlich beherrschte) wesentlich zu verbessern, denke ich mal. Er wusste aber wohl schon, wie nuetzlich es war, jemanden an seiner Seite zu wissen, der sich absolut stilsicher und geschmacksfest auf dem hoefischen Parkett der Welt bewegen konnte. Einen Aussenminister zu haben, der von auslaendischen Regierungen nicht als Emporkoemmling angesehen wird, war wohl unabdingbar. Und dass Talleyrand nach der Scheisse-in-Seidenstruempfen-Szene zwar kein Aussenminister mehr war, aber Vice-Grand-Electeur und Grosser Kammerherr blieb, zeigt ja, wie sehr Napoleon ihn brauchte - nicht nur als Diplomat, sondern in gewisser Weise auch als Vorzeige-Adligen (sicher nicht als Berater in Geschmacksfragen...)
Uebrigens ist Talleyrand wenige Tage danach vor Napoleon auf die Knie gefallen und hat ihm allen Ernstes die Hand gekuesst. Das ist schon einigermassen widerlich, muss selbst ich zugeben.


Schoenen Gruss,
Gnlwth

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Georgina
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BeitragVerfasst am: Fr, 30. Juni 2006 15:49 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="gnlwth"Uebrigens ist Talleyrand wenige Tage danach vor Napoleon auf die Knie gefallen und hat ihm allen Ernstes die Hand gekuesst. Das ist schon einigermassen widerlich, muss selbst ich zugeben.
Gnlwth[/quote]

Auch einigermaßen überflüssig würd ich sagen. Die tiefe Verehrung kurz nach diesem Eklat hat ihm Napoleon sicher nicht abgenommen und zum Hofzeremoniell gehörte es nicht , da N den Handkuss als entwürdigend empfand (nach Masson). Also wozu? Angewandte Ironie?

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Zenaide
Cantinière
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BeitragVerfasst am: Mi, 13. September 2006 11:27 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Hat er niemals Spass gehabt? Und wenn, dann: Was war Spass“ für ihn?
War er nie an- oder betrunken?
Hat er immer seine Rolle gespielt und behauptet?
Hat er sich nie mit Freunden in das Separee zurückgezogen und Karten gespielt,
geraucht und getrunken?


Doch, es ist überliefert, dass er gerne und gut Whist spielte, allerdings sehr beleidigt sein konnte, wenn er nicht gewann und dann und wann gerne gemogelt hat...
Außerdam hat er gerne Lakritze gegessen und hatte unter anderem deshalb sehr dunkle Zähne (siehe Memoiren von Las Cases, nicht sehr zuverlässig, ich weiß).
Napoleon war Kindern sehr zugetan. Auf St. Helena hat er oft mit den jüngeren Brüdern der Betsy Balcombe 'colin maillard' (Bline Kuh) gespielt und andere Albernheiten. Dazu sind die Erinnerungen von Elisabeth Abell (Betsy Balcombe) sehr aufschlußreich, die eine ganz private Seite des Kaisers zeigen. Fernab vom höfischen Zeremoniell.

Bonjour,
Zenaide

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L'histoire est une mensonge que personne ne conteste.
Monsieur N.
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